Welche Nährstoffe sind jetzt wichtig?

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung in der Schwangerschaft ist sehr wichtig. Denn die einzige Ernährungsquelle für dein Baby bist du.

Auch wenn es von außen nicht erkennbar ist: Schon vom ersten Tag der Schwangerschaft an finden in deinem Körper große Veränderungen statt: Bestimmte Hormone bilden sich, wie beispielsweise das „Schwangerschaftshormon“ hCG. Das Gewebe wird weicher und intensiver durchblutet, das Blutvolumen nimmt zu und der Stoffwechsel wird angekurbelt. Schwanger sein bedeutet: Dein Körper verändert sich. Damit ändern sich auch seine Bedürfnisse – und sein Nährstoffbedarf. Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung in der Schwangerschaft ist daher sehr wichtig. Eine gute Nährstoffversorgung unterstützt zudem auch das Immunsystem.

Was du in der Schwangerschaft isst, gelangt über dein Blut und die Plazenta zu deinem Kind. Die einzige Nährstoffquelle deines Babys ist also deine Ernährung. Wenn du dich ausgewogen und abwechslungsreich ernährst, sorgst du damit nicht nur für deinen eigenen Körper, sondern unterstützt auch die geistige und körperliche Entwicklung deines Babys. Nahrungsergänzungsmittel wie tetesept Femi Baby® können dich dabei unterstützen, dich und dein Baby umfassend zu versorgen.

Essen für zwei? Ernährung für zwei!

Essen für zwei? Ernährung für zwei!
Der Energiebedarf einer Schwangeren ist entgegen althergebrachter Weisheiten nicht doppelt so hoch. Tatsächlich steigt der Energiebedarf im Verlauf der Schwangerschaft nur leicht an. Er ist in den letzten Monaten der Schwangerschaft etwa 10 % höher als vor der Schwangerschaft. Das sind umgerechnet etwa 250 kcal pro Tag mehr. Der Energiebedarf hängt aber auch davon ab, wieviel du dich bewegst. Im Vergleich dazu ist jedoch der Bedarf an Nährstoffen wesentlich höher. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. empfiehlt ab Beginn der Schwangerschaft eine Mehrzufuhr unter anderem von:1

  • Folsäure – sie ist wichtig für die Zellteilung und das Gewebewachstum bei der Mutter,
  • Eisen – es sorgt für die Bildung von roten Blutkörperchen und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei; zusammen mit Folsäure unterstützt es die Zellteilung,
  • Jod – es ist gut für die Schilddrüsenfunktion.

Mit Ausnahme von Folsäure, Jod und Eisen steigt der Mehrbedarf an weiteren Vitaminen und Mineralstoffen vor allem ab dem 4. Monat an. Umso wichtiger wird dann der Nährstoffgehalt der täglichen Ernährung: Achte auf eine gute Versorgung mit frischem Obst und Gemüse, Getreideprodukten aus Vollkorn und Kartoffeln. Sie liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Eier und Milch sollten seltener auf dem Speiseplan stehen. Fisch jedoch darfst du gerne zweimal pro Woche essen. Achte dabei auf fettreiche Sorten wie Lachs, Makrele, Hering oder Sardinen: Sie versorgen dich mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren und Jod. Bei Süßigkeiten, Snacks und industriell stark verarbeiteten Produkten ist hingegen Zurückhaltung angesagt, das Gleiche gilt für zucker- oder koffeinhaltige Getränke. 1,5–2 l Wasser, Kräutertee oder dünne Saftschorlen hingegen versorgen dich über den Tag mit ausreichend Flüssigkeit. Nikotin und Alkohol sind selbstverständlich tabu.