Was ist Folsäure?

Folsäure – ein Vitamin, das über die Nahrung aufgenommen werden muss – ist einer der zentralen Nährstoffe in der Babywunschzeit und Frühschwangerschaft.

Einer der zentralen Nährstoffe in der Babywunschzeit und Frühschwangerschaft ist die Folsäure

Dabei handelt es sich um ein Vitamin, welches der Körper nicht selbst herstellen kann. Es muss also von außen, etwa durch Nahrung, zugeführt werden. Folat oder Vitamin B9, wie die natürliche Form der Folsäure heißt, wird vom menschlichen Körper nur zu etwa 50 % aufgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Folsäurezufuhr von 300 µg pro Tag. Bei Schwangeren ist der Bedarf an Folsäure im ersten Trimester doppelt so hoch. Da sich der Folsäurespiegel im Körper erst langsam aufbaut, sollten nicht nur Schwangere, sondern auch Frauen mit Kinderwunsch 600 µg Folsäure am Tag zu sich nehmen.

Wo steckt Folsäure drin?

Folat ist nur in geringen Mengen in natürlichen Lebensmitteln enthalten, beispielsweise in grünem Gemüse wie Spinat, Spargel, Bohnen und Brokkoli. Auch in Weizenkeimen, Eigelb, Roter Beete und Vollkornprodukten kommt Folat vor. Das Vitamin ist jedoch sehr empfindlich: Bei Kontakt mit der Luft zersetzt es sich schnell, es löst sich leicht in Wasser und ist darüber hinaus sehr hitzeempfindlich. Folathaltige Lebensmittel sollten daher sehr schonend zubereitet werden. Eine gute Ergänzung zu einer folatreichen Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel wie tetesept Femi Baby®.

Wofür ist Folsäure gut?

Folsäure hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. Bei Erwachsenen trägt sie zu einer normalen Blutbildung bei. Das ist besonders wichtig in einer Frühschwangerschaft, in der sich die Blutmenge der Mutter deutlich erhöht. Zudem spielt sie eine wichtige Rolle beim Wachstum des mütterlichen Gewebes und der Zellteilung. Da wesentliche Prozesse der Zellteilung bereits ablaufen, bevor du deine Schwangerschaft bemerkst, ist es wichtig, schon in der Babywunschzeit für einen ausreichend hohen Folsäurespiegel zu sorgen. Dein Frauenarzt wird dir daher in der Regel empfehlen, zusätzlich zu einer folatreichen Ernährung schon vier Wochen vor und mindestens drei Monate nach der Empfängnis täglich 400 µg Folsäure zu dir zu nehmen. So sicherst du deinem Baby einen optimalen Start ins Leben.

Neuralrohrdefekte – ein Risiko

Ein Mangel an Folsäure ist ein Risikofaktor, denn er kann einen Neuralrohrdefekt, auch Spina Bifida genannt, auslösen. Das Neuralrohr, ein Teil des zentralen Nervensystems, aus dem später Rückgrat, Rückenmark und Gehirn des Babys entstehen wird, bildet sich bereits in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Schließt es sich nicht vollständig, haben die Babys an der Wirbelsäule offene Stellen oder Teile des Gehirns oder der Hirnhaut können fehlen. Dies geschieht in etwa bei einer von 1.000 Schwangerschaften. Damit der Verschluss des Neuralrohrs vollständig und problemlos verlaufen kann, ist Folsäure in ausreichender Höhe wichtig. Die ergänzende Aufnahme von Folsäure erhöht bei Schwangeren den Folatspiegel. Ein niedriger Folatspiegel ist bei Schwangeren ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus.